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GRIECHISCH-ORTHODOXE METROPOLIE
VON DEUTSCHLAND

EXARCHAT VON ZENTRALEUROPA

PRESSEMITTEILUNG


DIE EINWEIHUNG DER KIRCHE
"HL. JOHANNES DER TÄUFER"
IN BRÜHL
(5.5.2005)

Am 4. Mai, dem Vorabend der eigentlichen Einweihung, fand der feierliche Vespergottesdienst statt, den Bischof Bartnolomaios von Arianz, Vikarbischof der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland leitete. In diesem Gottesdienst wurden die Reliquien dreier heiliger Märtyrer (HI. Prokopios, HI. Charalampos, HI. Paraskevi), die der Metropolie vom Ökumenischen Patriarchat in Konstantinopel übersandt wurden, auf eine Patene (Diskos) gelegt, damit sie am nächsten Tag in den Altar eingesetzt werden sollten.

Am 5. Mai fand die eigentliche Einweihung statt, bei welcher Metropolit Augoustinos von Deutschland, Bischof Athenagoras von Sinope (Vikarbischof aus Brüssel) und Bischof Bartholomaios von Arianz, sowie zahlreiche griechische und nicht-griechische Priester der orthodoxen Kirche in Deutschland, Belgien und den Niederlanden zelebrierten. Der Chor wurde von Vater Palladios, einem Mönch vom HI. Berg Athos geleitet; der Zeremoniar war Archimandrit Athenagoras aus Frankfurt. Nach dem österlichen Morgengottesdienst (Orthros) fand eine dreimalige Prozession um die Kirche statt, bei welcher Metropolit Augoustinos die Reliquien der drei Heiligen trug. Danach zog der Metropolit gemeinsam mit den Zelebranten und allen Gläubigen in die neue Kirche ein. Im Altarraum angekommen, legte er die Reliquien in den Altar. Anschließend schrieb er in die vier Himmelsrichtungen auf die Wände der Kirche mit HI. Myron-ÖI das Christus-Monogram XP.

Nach der Liturgie waren alle zur Feier der Agape eingeladen.

Sieben Tage lang wird nach der Tradition täglich die Göttliche Liturgie in der neu geweihten Kirche gefeiert; ein weiterer Brauch verlangt, dass neben dem Patronatstest der Kirche am 24. Juni auch der Jahrestag der Kirchweihe in besonderer Weise gefeiert wird.


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