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GRIECHISCH-ORTHODOXE METROPOLIE
VON DEUTSCHLAND

EXARCHAT VON ZENTRALEUROPA

PRESSEMITTEILUNG


Fastenbrief
der orthodoxen Bischöfe
Deutschlands 2006

Dortmund (14.03.2006) - Bei der Versammlung der Kommission der Orthodoxen Kirche (KOKiD) am Vorabend des 1. Fastensonntags, des „Sonntags der Orthodoxie“, im griechischen Gemeindezentrum in Berlin-Steglitz haben die orthodoxen Bischöfe Deutschlands ihre diesjährige gemeinsame Fastenbotschaft verabschiedet.

Darin rufen sie die Gläubigen dazu auf, ihre „Aufmerksamkeit ernsthaft unserem moralischen Leben zuwenden, das mit der Liebe zu unserem Nächsten verbunden ist und mit der Beachtung der Gebote Gottes“. Alle Menschen, die unter Katastrophen und Unglücksfällen zu leiden haben, „auch wenn sie anderen Nationen und Religionen angehören mögen“, seien, so die orthodoxen Bischöfe, „nach Gottes Bild und Gleichnis geschaffen“ und „sollten daher auf unsere Solidarität und Hilfe rechnen können!“

Dies gelte auch und besonders im Blick auf die Achtung religiöser Gefühle: „In diesem Zusammenhang beunruhigt uns besonders, dass in der so genannten christlichen Welt viele Werte vergessen scheinen, dass einige sich über religiöse Werte sowohl unserer wie auch anderer Religionen lustig machen. Wir sind kategorisch gegen jedwede Art einer Beleidigung und Verächtlichmachung religiöser Werte, die immer nur von einer Gottesferne zeugt. Wir rufen unsere Kinder dazu auf, die religiösen Werte aller Menschen zu achten, auch wenn sie anderen Glaubensbekenntnissen und Religionen angehören, denn, was wir einem dieser ‚Geringsten’ antun, das tun wir Gott an“.

Der gemeinsame Fastenbrief aller orthodoxen Bischöfe Deutschlands ist seit etlichen Jahren schon zur Tradition geworden und richtet sich an die deutlich mehr als eine Million orthodoxer Christen, die als drittgrößte christliche Konfession Deutschlands in diesem Lande leben.

Voller Wortlaut des Fastenbriefes 2006 im Anhang


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