an die Ladessynodaltagung 2003
der Ev. Kirche von Westfalen
Hochwürdigster Herr Präses, geehrte Synode,
liebe Schwestern und Brüder in Christo,
herzlich danke ich den Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen
und der Synode für die Einladung, als Gast an der diesjährigen 4.
Ordentlichen Tagung der 14. Landessynode in Bethel teilzunehmen. Da ich bedauerlicherweise
durch dienstliche Termine verhindert bin, nach Bethel zu kommen, möchte
ich die Synode und alle ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf diesem Wege
mit meinen Segenswünschen grüßen.
Ihre Synodaltagung gewinnt dadurch eine ganz besondere Bedeutung für
die gesamte Landeskirche, dass auf ihr der neue Präses der Evangelischen
Kirche von Westfalen gewählt werden wird. Eine solche Wahl wirkt sich
allerdings nicht nur auf die eigene Kirche aus, sondern ist auch für
die anderen Kirchen von Wichtigkeit.
Wir wissen um Jesus Christus als dem wahren Haupt der Kirche und um die
Wirksamkeit des Heiligen Geistes in ihr; dennoch ist es nicht ohne Belang,
welche Persönlichkeiten mit der Kirchenleitung betraut sind. In langen
Jahren kirchlicher Zusammenarbeit konnte ich immer wieder bemerken wie personenabhängig
z. B. die gemeinsame ökumenische Arbeit oft ist.
Zwischen der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Griechisch-Orthodoxen
Metropolie von Deutschland ist alles stets sehr gut gelaufen. Und ich darf
auch hier noch einmal betonen, dass sich für unsere Metropolie in ökumenischer
Hinsicht nichts geändert hat, obwohl es auf der höheren Ebene des
Ökumenischen Rates der Kirchen Unstimmigkeiten hin zu den orthodoxen
Kirchen gab. So hoffen wir auch künftig auf eine sachlich verheißungsvolle,
ungestörte Zusammenarbeit mit Ihrer Kirche in der Ökumene.
Für Ihre Tagung wünsche ich Ihnen den Segen des dreieinigen Gottes,
gute Überlegungen und Weisheit in allen Entscheidungen, die anstehen,
und den Beistand des Heiligen Geistes bei allen Beratungen.
Gottes Schutz und Segen sei mit Ihnen und Ihrer Kirche!