Eminenzen, Exzellenzen, verehrte Festversammlung!
„Lobe den Herrn meine Seele, und alles, was in mir ist, Seinen heiligen Namen!“
Mit diesen Worten möchten meine Familie und ich Gott loben und danken für all das, was wir in 35 Jahren Familienleben und ich persönlich in 60 Lebensjahren an Gnade und Segen erfahren durften. Gott hat uns auch Menschen geschenkt, die uns in all diesen Jahren in privaten, familiären und kirchlichen Lebensbereichen mit Rat und Tat kräftig unterstützt, begleitet und bereichert haben. Es ist meiner Familie und mir ein besonderes Anliegen, diesen Personen, denen wir viel schulden, zu danken.
Mein Wunsch und meine Vision, Priester zu sein und in der Kirche Christi zu dienen, fanden ihre Verwirklichung mit der Unterstützung von Personen, denen ich in Dankbarkeit verbunden bin.
An erster Stelle möchte ich das Ökumenische Patriarchat in Konstantinopel und insbesondere Seine Eminenz Metropolit Augoustinos von Deutschland und Exarch von Zentraleuropa nennen. Er hat mit Klugheit den Rahmen für meine kirchliche und pastorale Arbeit gegeben und mich in all diesen Jahren mit seinem vorbildlichen Beispiel inspiriert, beraten, begleitet, gefördert und unterstützt. Was in Ludwigshafen und in München an kirchlicher Arbeit geleistet wurde, ist dem Metropoliten Augoustinos zu verdanken.
Gott schenkte uns eine Persönlichkeit, die uns im Bereich der Ökumene die Tore geöffnet hat. Auf vielfältige Weise hat Friedrich Kardinal Wetter meine Aufgaben im Bereich der Ökumene unterstützt und gefördert. Für mich und meine Familie war er stets wie ein geistlicher Vater und ist es noch heute. Meine frühere Gemeinde in Ludwigshafen und meine jetzige Gemeinde hier in München verdanken Seiner Eminenz dem Kardinal eine sichere Existenzbasis durch die Überlassung und Errichtung von Gotteshäusern und Gemeindezentren.
In der Person des evangelischen Landesbischofs Johannes Friedrich fanden unsere kirchlichen und sozialen Belange einen stets wohlwollenden Begleiter und Unterstützer und unsere Begegnungen mit der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern haben unseren ökumenischen Horizont erweitert. Auch das Landeskirchenamt und die Dekane in München sind immer voll Aufmerksamkeit und Liebe auf uns zugegangen.
Den Weg der Juden zurück ins Münchner Stadtzentrum habe ich sehr wohlwollend verfolgt und begleitet und ich bin froh, dass an der Spitze der Israelitischen Kultusgemeinde in München eine kluge und charmante Frau wie Frau Charlotte Knobloch steht. Immer habe ich ihre Art und Weise bewundert, wie sie mit großem Erfolg eigene Kultur und Sprache pflegt und das harmonische Miteinander in der Münchener Gesellschaft befördert.
Der Freistaat Bayern und die für uns zuständigen Ministerien haben unsere vielfältigen sozialen, kirchlichen und pastoralen Anliegen immer bestens unterstützt. Salvatorkirche, Orthodoxe Theologie an der LMU, Religionsunterricht an Gymnasien, Zuschüsse für die Ausmalung der Allerheiligenkirche und Einladungen, am politischen Geschehen teilzunehmen, sind nur einige wenige Beispiele für die fruchtbare Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsregierung.
Dem Bayerischen Landtag sind wir dankbar für die stete Unterstützung unserer sozialen und kirchlichen Belange, und insbesondere für seinen Beitrag für die Sanierung und Instandsetzung der Salvatorkirche. Dem Landtagspräsidenten Herrn Alois Glück danke ich sehr auch für seine Bereitschaft, uns als Mitglied des Kuratoriums für die Sanierung der Salvatorkirche mit Rat und Tat beizustehen.
Die Republik Griechenland, bestens vertreten durch die Generalkonsulin Anna Korka, trägt Sorge für unsere Landsleute in München und begleitet unsere Arbeit mit großem Einsatz und Interesse.
München ist tatsächlich die nördlichste Stadt Griechenlands, wie unser Oberbürgermeister Christian Ude einmal gesagt hat. In unserer schönen Stadt München können wir unsere Sitten und Gebräuche, Religion, Sprache und Kultur pflegen und entfalten. Herr Oberbürgermeister Ude hat uns immer wieder Mut gemacht, unseren kulturellen und geistigen Beitrag zu städtischen Ereignissen zu leisten und so die Weichen für eine gelungene Integrationsarbeit zu stellen.
Seiner Königlichen Hoheit gilt unser Dank für sein stetes Interesse an unserer Arbeit in München. Seine großzügige Kostenübernahme für die Ausmalung eines Stücks der Allerheiligenkirche ist ein Zeichen für diese Verbundenheit.
Mein Dank gilt auch allen Förderern und Sponsoren für die Instandsetzung der Salvatorkirche und die weitere Ausmalung unserer schönen Allerheiligenkirche, dem Pfarrgemeinderat, der Orthodoxen Diakonie und der Ausbildungseinrichtung für Orthodoxe Theologie an der LMU, insbesondere Herrn Prof. Dr. Konstantin Nikolakopoulos. Auch der Familie Schwarz, die nicht nur den anschließenden Empfang gesponsert, sondern auch die Kosten für die Ausmalung der Westseite der Kirche übernommen hat, danke ich sehr.
Was wäre der heutige Tag ohne die Liebe, die Geduld, den Einsatz und die Fürsorge meiner eigenen Familie und insbesondere meiner lieben Frau Athanasia. Ich sprach am Anfang von meinem Wunsch und meiner Vision, Priester zu werden. Meine Frau hat sich von Anfang an diese Vision zu eigen gemacht und all diese Jahre mit viel Liebe und Hingabe meine Arbeit bedingungslos begleitet und unterstützt.
Meine vier Töchter, die in all diesen Jahren sowohl die Freude am Dienst für den Menschen miterlebt und auch das Kreuz eines priesterlichen Dienstes mitgetragen haben, gilt mein außerordentlicher Dank. Meine Verwanden und Freude die eigens für diese Feier aus Griechenland und aus andere Städte Deutschllands eingereist sind, danke vom ganzen Herzen.
Erlauben Sie mir meine Danksagung mit einem Satz zu beenden, den ich von meiner Enkelin Vassilia vor paar Monaten gehört habe. „Opa, sagte sie, ich bin überglücklich!“
Dieses Wort: „ich bin überglücklich“ möchte ich auch Ihnen sagen und Ihnen nochmals herzlich danken.