Eminenzen,
Exzellenzen, ehrwürdige Geistliche,
meine sehr verehrten Damen, meine sehr geehrten Herren, liebe Festversammlung!
Die Stunde ist nun gekommen, die Stunde für die Würdigung einer, ich würde nicht sagen, großen, sondern, wie er tatsächlich ist, einer bescheidenen und, ich würde hinzufügen, zugleich einer wertvollen und würdigen Persönlichkeit der Orthodoxen Kirche, der Ökumene, des Griechentums, des Freistaates Bayern schlechthin. Genau inmitten dieses für ihn und seine Familie so bedeutungsvollen Jahres 2007 wollen wir die Person, aber auch in der Person das vielfältige Werk vom Erzpriester des Ökumenischen Patriarchats und Bischöflichen Vikar in Bayern der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland, Pfarrer Apostolos Malamoussis. Zum heutigen Festakt zu Ehren unseres „Vater Apostolos“, so wie ihn inzwischen auch ein breites Fernsehpublikum in ganz Deutschland kennt, möchte ich mich bei Ihnen allen Anwesenden, auch im Namen des Kirchengemeinderates, der orthodoxen Diakonie und der Mitorganisatorin Frau Chiona Xanthopoulou-Schwarz, für Ihre rege und zahlreiche Teilnahme aus meinem ganzen Herzen bedanken.
Ich möchte mich an Sie alle einzeln wenden und Sie alle herzlich willkommen heißen. Da mir aber die Zeit nicht reichen würde, wenn ich Sie alle namentlich begrüßen würde (was jedoch würdig und recht wäre), erlauben Sie mir, mich an einige besondere Gäste zu wenden, deren Anwesenheit uns heute Abend eine besonders große Freude bereitet.
An erster Stelle begrüße ich unseren Hirten, Seine Eminenz, den Metropoliten Augoustinos von Deutschland und Exarchen von Zentraleuropa, der zugleich Vorsitzender der Bischofsversammlung der Kommission der Orthodoxen Kirche in Deutschland ist.
Große Ehre und Freude bereitet uns die Anwesenheit Seiner Eminenz, des Hochwürdigsten Herrn Friedrich Kardinal Wetter, Apostolischen Administrators der Erzdiözese München und Freising. Eminenz, wir sind Ihnen dafür sehr dankbar, dass Sie selbstverständlich und spontan die Laudatio unseres Jubilars übernommen haben. Seien Sie herzlich willkommen!
Den Hochwürdigsten Herrn Landesbischof Dr. Johannes Friedrich der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und zugleich Leitenden Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland, und seine Gattin möchte ich recht herzlich begrüßen. Danke, dass Sie heute unter uns sind!
Ein besonderer Gruß gebührt ihren Exzellenzen, den Herren Vikarbischöfen der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland, Bischof Evmenios von Lefka und Bartholomäos von Arianz.
Ferner heiße ich Seine Exzellenz, den Weihbischof Sofian von Kronstadt der Rumänischen Orthodoxen Metropolie herzlich willkommen.
Von unseren Schwesterkirchen begrüße ich weiterhin Seine Exzellenz, den Weihbischof Engelbert Siebler der Erzdiözese München und Freising, sowie die Stadtdekanin von München Frau Barbara Kittelberger.
Aber auch hohe Repräsentanten der Politik und des gesellschaftlichen Lebens unserer Stadt weilen heute unter uns, um die Verdienste vom Vater Apostolos zu würdigen.
Die Anwesenheit des Herrn Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst Dr. Thomas Goppel, der Seine Exzellenz, den Bayerischen Ministerpräsidenten Herrn Dr. Edmund Stoiber in dieser Feierstunde vertritt, bedeutet für uns große Ehre und Freude. Herr Staatsminister, ich begrüße und heiße Sie herzlich willkommen.
Ferner begrüße ich den Bayerischen Landtagspräsidenten Herrn Alois Glück, der ein großer Förderer der orthodoxen und griechischen Belange ist. Willkommen Herr Präsident.
Ein herzliches Willkommen möchte ich auch an den Präsidenten des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes Herrn Dr. Karl Huber richten. Danke, dass Sie dabei sind!
Die Generalkonsulin Griechenlands in München, Frau Anna Korka, eine unermüdliche Förderin unserer Orthodoxen Kirche und des ganzen Griechentums in der hiesigen Diaspora, verdient einen herzlichen Willkommensgruß.
Von der Feierstunde zu Ehren eines Griechen könnte der erste Bürger vom Isar-Athen nicht fehlen. Ich begrüße ganz herzlich unseren Oberbürgermeister Herrn Christian Ude.
Es ist weiterhin eine Ehre, die Präsidentin des Zentralrates der Juden, Frau Charlotte Knobloch, unter uns zu haben. Seien Sie herzlich willkommen.
Mit dem Haus Wittelsbacher verbindet uns eine fast 200-jährige Geschichte. Daher begrüße ich besonders herzlich Seine Königlichen Hoheiten, den Herzog Franz von Bayern und Prinzen Wolfgang von Bayern.
Obwohl er trotz unseres Anspornens keine Zeit für die Abfassung seiner Doktorarbeit finden kann, verbinden Vieles Vater Apostolos mit der Universitätslandschaft und der Forschung.
Ich bin froh und stolz dafür, dass Seine Magnifizenz, der Rektor der Ludwig-Maximilians-Universität München, Prof. Dr. Bernd Huber, heute Abend bei uns ist. Magnifizenz, ich begrüße Sie und danke Ihnen herzlich für Ihren Beitrag zur Rettung des einzigartigen Studiengangs für Orthodoxe Theologie an unserer Universität. Wenn die Turbulenzen der letzten zwei Jahre, außer der bereits vorgenommen, für uns doch schmerzlichen Kürzungen, zur völligen Streichung des orthodoxen Studiengangs geführt hätten, würde dies zugleich einen harten Schlag auf unsere Orthodoxe Kirche und die Ausbildung ihres unentbehrlichen Nachwuchses bedeuten. Nun aber können wir alle orthodoxen Diözesen Deutschlands und auch Vater Apostolos in München mit neuem priesterlichem und theologischem Blut weiter versorgen. Seien Sie sehr gedankt und herzlich willkommen.
Wir sind weiterhin den beiden Theologischen Fakultäten unserer Universität, die sowohl unserer Kirche als auch der Orthodoxen Theologie stets beistehen, zum tiefsten Dank verpflichtet. Ich begrüße recht herzlich Seine Spektabilität, den Dekan der Evangelisch-Theologischen Fakultät, Herrn Prof. Dr. Gunther Wenz, der zugleich stellvertretender Vorsitzender der Gemeinsamen Kommission für Orthodoxe Theologie unserer Universität ist. In Vertretung des Dekans der Katholisch-Theologischen Fakultät heiße ich Herrn Kollegen Prof. Dr. Bertram Stubenrauch herzlich willkommen.
Ferner will ich folgende Persönlichkeiten aus dem Bereich der Forschung und
Wissenschaft sehr herzlich begrüßen:
- Herrn Prof. Dr. Dietmar Willoweit, Präsidenten der Bayerischen Akademie der
Wissenschaften,
- Herrn Prof. Dr. Heinrich Oberreuter, Direktor der Akademie für Politische
Bildung in Tutzing,
- Monsignore Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern,
- Herrn Staatsminister a.D. Dr. Hans Zehetmair, Vorsitzenden der
Hanns-Seidel-Stiftung, sowie
- Herrn Prof. Dr. Vassilios Fthenakis, Vorsitzenden der Griechischen Akademie.
Seien Sie alle herzlich willkommen.
Mein aufrichtiger Gruß gilt weiterhin den anwesenden Mitgliedern des Bayerischen Landtages, der Generalkonsulin von Polen, den Honorarkonsulen von Zypern, von der Mongolei, von Kabrun, von Nikaragua, sowie den zahlreichen Vertretern des kirchlichen, politischen, diplomatischen, akademischen und gesellschaftlichen Lebens.
Schließlich möchte ich ein Wort des großen Dankens zum Ausdruck bringen. Wir danken allen, die der Bitte des Jubilars gefolgt sind und für die Sanierung der Salvatorkirche und die Ausmalung der Allerheiligenkirche gespendet haben. Besonders möchten wir uns bei der Stadtsparkasse München für die großzügige Spende von 10.000 Euro für die Salvatorkirche bedanken. Ihr Vorsitzender, Herr Harald Ströttgen, ist ein Förderer der griechischen Anliegen in München. Wir begrüßen ihn samt seiner Gattin. Herr Ströttgen, bitte übermitteln Sie unser „Vergelt’s Gott“ dem Vorstand der Stadtsparkasse.
In der Person von Frau Chiona Xathopoulou-Schwarz, die durch Ihre großzügige Spende den anschließenden Empfang ermöglicht hat, möchten wir allen, die für diese Feierstunde gearbeitet haben, ganz herzlich danken.
Last but not least begrüße ich im Namen des Organisationskomitees unseren Jubilar und seine ganze Familie, die ihm von Anfang an vielfältig beigestanden ist.
Liebe Festversammlung! Während der Vorbereitungen dieses Festaktes wurde ich mit der von manchen orthodoxen Gläubigen gestellten, in bestimmter Hinsicht berechtigten Frage konfrontiert: „Begehen wir so feierlich den Geburtstag eines Orthodoxen, ja sogar eines orthodoxen Priesters?“ Da bekanntlich im orthodoxen Verständnis die Heiligen der Kirche unsere spirituellen Wegweiser sind, legen wir tatsächlich das Gewicht mehr auf den Namenstag am Patronatsfest unseres Heiligen.
Nein, wir feiern nicht primär den Geburtstag vom Vater Apostolos, der sowieso am 25. Juni gewesen ist und im Vergleich zu seinem Namenstag, dem Fest der heiligen Apostel, das wir in der Gemeinde am 30. Juni begangen haben, etwas älter ist. Die runde Geburtstagszahl sowie die übrigen Jubiläen, denen sich auch sein Namenstag einreiht, nehmen wir bloß zum Anlass, um Gott für seine Liebe und Langmut zu danken und Vater Apostolos für sein Werk gebührend zu ehren. Dieses bisher erbrachte Werk, seine vielfältige pastorale Arbeit, seine Verdienste für alle Griechen in München, sein Einsatz für die Ökumene, sein Engagement für die griechisch-bayerischen Beziehungen, dies alles gebührt der Würdigung und sollte die weiteren Generationen inspirieren.
Lieber Vater Apostolos, auch die kleine Orthodoxe Theologie unserer Universität möchte Ihren großartigen Dienst würdigen und ehren. Deswegen wird das nächste Heft unserer theologischen Zeitschrift „Orthodoxes Forum“ als Zeichen der Anerkennung, des Respekts und der Liebe Ihrer Person gewidmet sein.
Wir bitten Gott aus unserem ganzen Herzen dafür, dass Sie für eine noch lange-lange Zeit zum Wohle der Kirchen und der ganzen Gesellschaft gesund und munter bleiben.
Åéò ðïëëÜ Ýôç! – Auf viele Jahre!