PROF. Dr. PAUL-Werner Scheele
Bischof von würzburg
Ansprache zum Jahresempfang
der Metropolie
(11.06.02)
Wer dieses eindrucksvolle Gotteshaus betritt, findet sich sogleich mitten in einer Wolke von Zeugen. Das Wort aus dem Hebräerbrief: „Da uns eine solche Wolke von Zeugen umgibt, wollen auch wir alle Last und die Fesseln der Sünde abwerfen" (Hebr 12,1) gewinnt Konturen, Gestalt und Farbe. Bilder der unterschiedlichsten Heiligen aus Ost und West, Nord und Süd stehen vor unseren Augen. Allen voran die Mutter des Herrn, die „Königin aller Heiligen" (1). Patriarchen und Propheten des Alten Bundes begegnen uns; ihnen schließen sich die Jünger Jesu an, die ihn auf seinem irdischen Weg begleitet haben. In den sphärischen Dreiecken, welche die Kuppel mit dem Schiff verbinden, sieht man die vier Evangelisten, die in einzigartiger Weise Zeugen des Herrn waren und sind. Heilige aus verschiedenen Regionen und Perioden stehen vor uns und können uns bewusst machen, dass die Wolke der Zeugen unseren Lebensraum nicht verlassen hat. Sie sind eine Gnadengabe Gottes auch für unsere Generation; sie werden es bleiben bis zum Ende der Zeiten.
Das Bild des Pantokrators in der Kuppel und die Szenen aus dem Leben Jesu in der Ikonostase und an den Wänden verweisen auf den Ursprung aller Heiligkeit. In den Heiligen haben wir ja keine self-made-men vor uns. Was sie sind, was sie haben und geben verdanken sie der göttlichen Liebe. Zurecht heißt es in der Heiligen-Präfation der katholischen Messfeier: „Die Schar der Heiligen verkündet deine Größe, denn in der Krönung ihrer Verdienste krönst du das Werk deiner Gnade. Du schenkst uns in ihrem Leben ein Vorbild, auf ihre Fürsprache gewährst du uns Hilfe und gibst uns in ihrer Gemeinschaft das verheißene Erbe." (2)
Lassen wir uns von dem leiten, was hier in der Hagia Trias-Kirche Auge und Seele anspricht, dann werden wir in das gesamte biblische Zeugnis hineingeführt.
Konzentrieren wir uns auf das, was uns der Hebräerbrief übermittelt. Sein Hinweis auf die „Wolke von Zeugen", die uns umgibt (Hebr 12,1), ist wie eine Zusammenfassung der voraufgegangenen Schilderung der Gemeinschaft der Heiligen. Zu ihr gehören namentlich genannte Urväter und Patriarchen, Propheten und Könige, und überdies eine Vielzahl von Heiligen, deren Namen nicht erwähnt werden. Wichtiger als Rang und Name ist das Wort pistei, das nicht weniger als einundzwanzigmal vorkommt. Luther überträgt es mit „durch den Glauben"; in der Einheitsübersetzung heißt es „aufgrund des Glaubens". Nachdrücklich wird durch die stete Wiederholung eingeschärft: Durch ihren Glauben sind Menschen wie wir zu Heiligen geworden. Die Wahrheit, die wir aufgrund des Glaubens erkennen, „dass die Welt durch Gottes Wort erschaffen worden und dass so aus Unsichtbarem das Sichtbare entstanden ist" (Hebr 11,3), gilt für die ganze „Wolke von Zeugen": Sie ist Werk der schöpferischen Liebe Gottes; sie macht etwas von dem sichtbar, was sonst unsichtbar bliebe.
Das Wort Wolke kann uns daran erinnern, dass beim Exodus des Gottesvolkes „die Herrlichkeit des Herrn in der Wolke erschien" (Ex 16,10). Die Wolke, die den Sinai bedeckt (Ex 24,15) und sich auf das Offenbarungszelt herabsenkt (Ex 40,34), ist ein Hinweis auf die transzendente Göttlichkeit Gottes und zugleich auf seine helfende Nähe. Die Wolke ist Signal des Aufbruchs wie der Rast. Aus der Wolke heraus proklamiert der Herr seine Gebote (Dtn 5,22). „Aus der Wolke" ruft der Vater bei der Verklärung Jesu: „Das ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihn hören" (Mk 9,7). Lukas vermerkt ausdrücklich von den drei Zeugen des Geschehens: „Sie gerieten in die Wolke hinein" (Lk 9,34). Schließlich heißt es zu Beginn der Apokalypse vom wiederkommenden Herrn: „Siehe, er kommt mit den Wolken" (Offb 1,7). All das kann uns bewusst machen, dass es der Herr selber ist, der sich uns in der „Wolke von Zeugen" zuwendet, der uns auf unserem Weg begleiten und durch seine Zeugen ansprechen will.
In dem Kapitel des Hebräerbriefs, das mit der Aussage über die „Wolke von Zeugen beginnt", werden wir noch weiter in die Höhe und Tiefe, die Länge und Breite der Gemeinschaft der Heiligen hineingeführt. Allen Christgläubigen wird gesagt: „Ihr seid zum Berg Zion hingetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Geistern der schon vollendeten Gerechten, zum Mittler eines neuen Bundes, Jesus, und zum Blut der Besprengung, das mächtiger ruft als das Blut Abels" (Hebr 12,22-24). Das ist kein Wunschdenken, das ist keine Utopie, das ist kein Traum: Das ist die Welt, in der wir leben, auch wenn das von vielen nicht wahrgenommen wird. So bezeugen es die orthodoxe und die katholische Kirche miteinander, zusammen mit vielen anderen Christen.
Die Gemeinsame Kommission der griechisch/orthodoxen und der römisch-katholischen Kirche in Deutschland hat sich in letzter Zeit intensiv mit der Überlieferung und der Lehre von der Gemeinschaft der Heiligen befasst. Dankbar wurde festgestellt, wie weit und tief hier die Verbundenheit im Glauben geht. Sie kommt in der Liturgie, in der Gestaltung der Gotteshäuser, in der offiziellen Verkündigung und in vielen Weisen der Volksfrömmigkeit zum Ausdruck. Im Lauf der Jahrhunderte hat man die Wolke der Zeugen aus verschiedenen Perspektiven angesehen. Dabei hat man vieles neu entdecken können und manches aus dem Blick verloren. In dem Dialogdokument der Kommission wurde versucht, möglichst viel von dem weiterzugeben, was man miteinander gefunden hat. Dabei kam es besonders darauf an, die Ost und West verbindenden Heiligen und Heiligenfeste herauszustellen und die Mitchristen anzuregen, das gemeinsame Gut noch mehr als bislang zu entdecken, zu erschließen und zu feiern.
In Deutschland ist das besonders wichtig, da im Zusammenhang mit der Reformation manches von dem uns gemeinsam Überlieferten verkannt und sodann vergessen wurde und nicht selten sogar leidenschaftlich bekämpft worden ist. Um so höher ist zu schätzen, dass inzwischen neue Wege zum Verständnis und zur Verehrung der Heiligen aufgezeigt werden konnten. Das zeigt die im Jahr 2000 publizierte Schrift „Communio Sanctorum - Die Kirche als Gemeinschaft der Heiligen". Sie ist aus dem zehnjährigen Bemühen einer Bilateralen Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz und der Kirchenleitung der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands erwachsen. Auch sie spricht von der „Wolke der Zeugen", „mit denen sich die Gemeinschaft der Heiligen auf Erden bleibend verbunden weiß." (3) Die Probleme, die seit der Reformation aufgetaucht sind, werden nicht verschwiegen. Gleichwohl heißt es einvernehmlich: „Gemeinsam bezeugen wir: >ln der irdischen Liturgie singen wir dem Herrn mit der ganzen Schar des himmlischen Heeres den Lobgesang der Herrlichkeit. In ihr verehren wir das Gedächtnis der Heiligen und erhoffen Anteil und Gemeinschaft mit ihnen. In ihr erwarten wir den Erlöser, unseren Herrn Jesus Christus, bis er erscheint als unser Leben und wir mit ihm erscheinen in HerrlichkeiK" (4) „Das Lob der Heiligen ist das Lob der Güte des dreifaltigen Gottes, der sich uns durch seinen Sohn, den einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen, geoffenbart hat." (5)
Gern erwähne ich ein weiteres Dokument, das ein möglichst gemeinsames Zeugnis aller Christen anzielt. Ich tue das um so lieber, als seine Allheiligkeit, der Ökumenische Patriarch Bartholomaios l. an seiner Erarbeitung beteiligt war, so dass es auch ein Ausdruck unseres Dankes für sein ökumenisches Engagement ist, wenn wir uns dem Studiendokument der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung zuwenden, das den Titel trägt: „Gemeinsam den einen Glauben bekennen." Als Vertreter des Patriarchates war der damalige Metropolit von Philadelphia nicht nur Mitglied der Ständigen Kommission von Faith and Order, er gehörte auch zur Leitungsgruppe für die eben erwähnte Studie über den apostolischen Glauben. Ich bin zeitlebens dafür dankbar, dass ich von 1984-1990 mit dem damaligen Metropoliten Jahr für Jahr zusammen kommen und zusammen wirken konnte. Angesichts mancher Ausfallerscheinungen im Blick auf die Gemeinschaft der Heiligen ist es bedeutsam, dass man in dem genannten multilateralen Dokument sagen konnte: „Diese Gemeinschaft vereint die Gläubigen aller Zeiten und aller Orte in einer Gemeinschaft des Gebets, des Lobpreises und der gemeinsamen Teilhabe an Leiden und Freuden ... Es ist der Heilige Geist, der Gottes heilige Gemeinschaft durch Wort und sakramentales Leben für Dienst, Danksagung und Lobpreis erneuert und stärkt." (6)
Fragen wir auf dieser Basis miteinander: Was hat die „Wolke von Zeugen" im Weltprozess zu bedeuten? Was hat sie uns zu sagen? So vielstimmig wie das ökumenische Ja zu der „Wolke von Zeugen". so vielfältig und vielschichtig ist das, was uns durch sie bezeugt wird.
Als erstes ist festzuhalten, dass es um mehr geht als um die Summe von dem, was einzelne Persönlichkeiten uns übermitteln können. Gott selber wendet sich mittels der „Wolke von Zeugen" uns zu. Indem es diese Worte aus dem Hebräerbrief aufnimmt, bekennt das II. Vatikanische Konzil: „Im Leben derer, die, zwar Schicksalsgenossen unserer Menschlichkeit, dennoch vollkommener dem Bilde Christi gleichgestaltet werden (vgl. 2 Kor 3,18), zeigt Gott den Menschen in lebendiger Weise seine Gegenwart und sein Antlitz. In ihnen redet er selbst zu uns, gibt er uns ein Zeichen seines Reiches, zu dem wir, mit einer so großen Wolke von Zeugen umgeben und angesichts solcher Bezeugung der Wahrheit des Evangeliums, mächtig hingezogen werden." (7) Zurecht hat man die Heiligen „die beste Bibelübersetzung" genannt: Sie haben das Wort Gottes angenommen; es hat sie so beseelt und bewegt, dass sie es gleichsam verkörpern. Mehr als durch ihr Reden und Schreiben haben sie durch ihre Existenz Gottes Wort und Willen weitergegeben. Mit Hugo Ball kann man zu sagen wagen: „Die Heiligen aber gehören zum Sprachschatze Gottes." (8)
Insbesondere vermitteln sie, was uns in Jesus Christus geschenkt wird. „Sie sind die lebendige Auslegung seines verborgenen Wesens, seiner Bedeutung und seiner Persönlichkeit ... In jedem von ihnen tritt ein anderer Zug des Lebens, Leidens und Sterbens Christi ... ans Licht ... Es gibt Heilige der Familiarität und der Nachfolge Christi in seinem Leben, in seinem Tode, in seiner Auferstehung und seiner Himmelfahrt ... Heilige einer Periode seines Lebens, eines Wortes, einer Geste; seiner Versuchungen, Gebete und Kämpfe." (9)
Als Glaubende und Liebende, die alles ihrem Herrn verdanken, führen uns die Heiligen vor Auge und Seele, was die Erlösung, was Rechtfertigung und Heiligung, was Theosis bedeuten. Auf seine Weise hat uns Friedrich Nietzsche einen Zugang zu dieser wunderbaren Wahrheit verschafft. In seinen „Unzeitgenössischen Betrachtungen" spricht er davon, dass die meisten Menschen „für gewöhnlich aus der Tierheit nicht heraus“ kommen. (10) Pathetisch fährt er fort: „Die ungeheure Bewegtheit der Menschen auf der großen Erdwüste, ihr Städte- und Staatengründen, ihr Kriegführen, ihr rastloses Sammeln und Auseinanderstreuen, ihr Durcheinander-rennen, Von-einander-ablernen, ihr gegenseitiges Überlisten und Niedertreten, ihr Geschrei in Not, ihr Lustgeheul im Siege - alles ist Fortsetzung der Tierheit" (11) Seine Konsequenz heißt: „Wir müssen gehoben werden." Das führt ihn zu der Frage: „Und wer sind die, welche uns heben?" Seine Antwort lautet: „Das sind jene wahrhaften Menschen, jene Nicht-mehr-Tiere, die Philosophen, Künstler und Heiligen; bei ihrem Erscheinen und durch ihr Erscheinen macht die Natur, die nie springt, ihren einzigen Sprung, und zwar einen Freudensprung.“ (12) Der Glaube weiß, dass dieser Freudensprung nicht durch eigene Tüchtigkeit gelingt, dass er vielmehr ganz und gar Gott zu verdanken ist, der uns an der Seligkeit seiner Liebe Anteil schenken will. Ergriffen von diesem Wunder der Liebe schreibt der Athos-mönch Siluan: „Die Herrlichkeit, die der Herr den Heiligen verleiht, ist so groß, dass die Menschen, sähen sie einen Heiligen, wie er ist, vor Ehrfurcht und Schrecken zu Boden fallen würden." (13) Gott selbst verherrlicht durch die Gaben des Heiligen Geistes „die Heiligen, und dieser Herrlichkeit ist kein Ende." (14) „Der Heilige Geist verbindet alle, und darum sind uns die Heiligen so nahe." (15)
In einer Gemeinschaft verbunden, wie sie nicht ihresgleichen hat, sind die Heiligen qualifizierte Zeugen „für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit." (16) So sind sie die wichtigste Verkörperung der Kirche, so sind sie die mächtigsten Pioniere der Ökumene. „Der Ökumenismus der Heiligen, der Märtyrer, ist vielleicht am überzeugendsten," schreibt Johannes Paul II. Er fügt hinzu: „Die communio sanctorum, Gemeinschaft der Heiligen, spricht mit lauterer Stimme als die Urheber von Spaltungen." (17) Ausdrücklich hat der Papst in seiner Ökumeneenzyklika herausgestellt, dass die Heiligen „aus allen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften kommen, die ihnen den Eintritt in die Heilsgemeinschaft eröffnet haben." (18) Er rückt eine weithin vergessene Dimension der Ökumene in den Blick, wenn er folgert: „Wenn man von einem gemeinsamen Erbgut spricht, muss man dazu nicht nur die Einrichtungen, die Riten, die Heilsmittel und die Traditionen zählen, die alle Gemeinschaften bewahrt haben und von denen sie geformt worden sind, sondern an erster Stelle und vor allem diese Tatsache der Heiligkeit" (19)
Die rechte Wertung der „Wolke von Zeugen" kann uns bewusst machen, dass es bei der uns zugedachten Einheit um mehr geht als um die Verbindung mit unseren Zeitgenossen. Sie kann dazu beitragen, dass „die Einheit der ganzen Kirche durch die Übung der brüderlichen Liebe im Geiste gestärkt werde (vgl. Eph 4,1-6). Denn wie die christliche Gemeinschaft unter den Erdenpilgern uns näher zu Christus bringt, so verbindet auch die Gemeinschaft mit den Heiligen uns mit Christus, von dem als Quelle und Haupt jegliche Gnade und das Leben des Gottesvolkes selbst ausgehen." (20) So erhalten wir einen „neuen Antrieb, die künftige Stadt zu suchen (vgl. Hebr 13,14 und 11,10)." (21)
Die „Wolke von Zeugen" zieht uns voran, ihm entgegen, der „mit den Wolken kommt" (Offb 1,7); „er ist der treue Zeuge, der Erstgeborne der Toten, der Herrscher über die Könige der Erde. Er liebt uns" (Offb 1,5). Summa summarum: Die „Wolke von Zeugen" lässt uns die wunderbare Wahrheit wissen: „Gott ist die Liebe" (1 Joh 4,8 u. 16); sie inspiriert uns, genau das in der Gemeinschaft der Heiligen weiterzugeben: „Gott ist die Liebe."
1 Lauretanische Litanei
2 Missale Romanum. Präfation von den Heiligen I.
3 Bilaterale Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz und der Kirchenleitung
der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands. Connnunio
Sanctorum — Die Kirche als Gemeinschaft der Heiligen. Paderborn u. Frankfurt
2000, n. 229, S. 110; zit.: CS.
4 CS n.234, S.113.
5 CS n. 235, S. 113f.
6 Gemeinsam den einen Glauben bekennen, Studiendokument der Kommission
für Glauben und Kirchenverfassung, Frankfurt u. Paderborn 1991, n.
231, S. 91f.
7 II. Vatikanisches Konzil, Kirchenkonstitution Lumen Gentium n. 50;
zit: LG.
8 H. Ball. Byzantinisches Christentum. Einsiedeln 2 1958, 216.
9 Ebd.
10 F. Nietzsche, Unzeitgemäße Betrachtungen, Stuttgart 1938,244f.
11 A.a.0., 245.
12 A.a.O., 247
13 Starez Siluan. Mönch vom heiligen Berg Athos. Leben-Lehre-Schriften,
hg. v. Archimandrit Sophronius, Düsseldorf 1959,294f.
14 A.a.O., 295.
15 Ebd.
16 LG 1.
17 Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben Tertio millenio adveniente,
Vatikan 1994, n. 37.
18 Johannes Paul n., Enzyklika Ut unum sint, Vatikan 1995, n. 84.
19 Ebd.
20 LG 50.
21 Ebd.