Bischof von Aristi Vasilios Tsiopanas

wurde geboren am 04. Mai 1939 in Mesarista im Bezirk von Mesolongi. Er besuchte zunächst die kirchliche Schule von Patmos und danach die theologische Hochschule von Chalki. Nach seinem Studienabschluß im Jahre 1963 wurde er am 09. Juni desselben Jahres zum Diakon geweiht und zu weiteren Studien an der Universität von Tübingen nach Deutschland geschickt. Nach dreijährigem Studium der Theologie und der Philosophie wurde er am 23.10.1966 in Wien zum Priester geweiht und zum Pfarrer der orthodoxen Gemeinde im Rom bestellt. Am 15. Januar 1976 wurde er zum Bischof gewählt und am 01. Februar desselben Jahres in Genf geweiht. Seitdem dient er als Vikarbischof  der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland.

Bischof Bartholomaios von Arianz

(mit weltlichen Namen Ioannis Kessidis) wurde am 12. August 1968 in der Stadt Kastoria in West-Makedonien geboren. In seiner Heimat-stadt absolvierte er die Grundschule und das Gymnasium. Er studierte Theologie an der Theologischen Fakultät der Aristoteles-Universität von Thessaloniki.


Seine Weihe zum Diakon fand am 4. März 1995 statt. Am 10. Juni desselben Jahres wurde er zum Erzdiakon der Metropolie von Deutschland ernannt. Er diente von 1995 bis 1996 als Erzdiakon.


Am 8. September 1996 weihte ihn S.E. Metropolit Augoustinos von Deutschland zum Priester und er wurde am selben Tag zum Archimandriten ernannt. Von 1996 bis 2004 war er Pfarrer der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde des Hl. Propheten Elias zu Frankfurt a.M.


Seine Weihe zum Bischof fand am 10. Juni 2004 in der Kirche des Hl. Propheten Elias in Frankfurt a.M. statt. 

Bischof von Lefka Evmenios Tamiolakis

(mit weltlichem Namen Georgios Tamiolakis) wurde 1945 im Dorf Agios Charalambos in Lasithi (Kreta) geboren. Er besuchte die Grundschule und das Gymnasium in seinem Geburtsort und schrieb sich 1972 an der Theologischen Fakultät der Universität von Athen ein, wo er 1976 sein Studium vollendete.


Im Jahre 1959 trat er als Novize ins Kloster Kroustalenia in Lasithi ein. Er wurde 1964 Mönch und wurde im gleichen Jahr zum Diakon geweiht. Am Palmsonntag des Jahres 1977 wurde er zum Priester geweiht und anschließend zum Archimandriten ernannt.

Vollständiger Lebenslauf


Bischof Emmanuel von Christoupolis 

 

mit bürgerlichem Namen Ioannis Sfiatkos, wurde am 14. Januar 1977 in Duisburg geboren. Er studierte Orthodoxe Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und erlangte sein Diplom im Jahr 2001. Anschließend war er als Lehrer für orthodoxen Religionsunterricht an der Europäischen Schule München und am Klenze-Gymnasium München tätig.

Am 20. November 2004 wurde er durch Metropolit Augoustinos von Deutschland zum Diakon geweiht und am 15. August 2005 zum Erzdiakon ernannt.  

Am 26. November 2005 weihte ihn Metropolit Augoustinos von Deutschland zum Priester. Seiner Berufung zum Geistlichen der Kirchengemeinde Christi Himmelfahrt zu Berlin folgte am 25. Dezember desselben Jahres die Ernennung zum Archimandriten. Im Jahre 2008 wurde er zum Pfarrer der Berliner Kirchengemeinde sowie zum Bischöflichen Vikar für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern berufen. Neben dem Aufbau der Seelsorge in den neuen Bundesländern und (Wieder-) Gründung der Kirchengemeinden in Dresden und Leipzig hat sich Vater Emmanuel in den darauffolgenden Jahren auch durch die Sanierung und Renovierung der Kirche in Berlin, welche mit tatkräftiger Unterstützung von Gemeindemitgliedern und Freunden der Kirchengemeinde stattfand, verdient gemacht. 

Seine Allheiligkeit, der Ökumenische Patriarch, erhob ihn im Jahre 2008 zum Archimandriten des Ökumenischen Patriarchats. 

Zwischen 2006 und 2009 war er Vorsitzender des Orthodoxen Jugendbunds Deutschland (OJB). Durch den einstimmigen Beschluss der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD), wurde er im Jahre 2010 in das neu geschaffene Amt eines Beauftragten am Sitz der Bundesregierung und am Sitz des Bundestags berufen. Diesen Dienst erfüllt er bis heute.

Im Jahre 2014 wurde er einstimmig zum Vorsitzenden des Internationalen Konvents Christlicher Gemeinden in Berlin und Brandenburg (IK) gewählt. 2015 erfolgte seine Wahl zum Vorsitzenden des Ökumenischen Rats Berlin-Brandenburg (ÖRBB). Nach erfolgter Wiederwahl im Jahre 2018 bekleidet er weiterhin dieses Amt.

Er hat das Ökumenische Patriarchat und die Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland bei vielen ökumenischen, interreligiösen, politischen und kulturellen Konferenzen und Veranstaltungen, etwa bei Katholikentagen und Kirchentagen, vertreten. 

Bischof Emmanuel ist der erste Bischof der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland, der in Deutschland geboren wurde.

Seine Weihe zum Bischof fand am 11. Juli 2020 in der Kirche „Christi Himmelfahrt“ in Berlin statt. 

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